Iran-Krieg: Das Repräsentantenhaus stellt sich erneut gegen Trump
Das US-Repräsentantenhaus hat Präsident Trump zum zweiten Mal binnen weniger Wochen per Kriegsbefugnis-Resolution zur Beendigung des Iran-Kriegs aufgefordert – mit 214 zu 208 Stimmen, darunter vier Republikaner. Das Votum bleibt folgenlos, weil eine ähnliche Vorlage im Senat scheiterte. Parallel hält Trump seine Drohung gegen Irans zivile Infrastruktur aufrecht, Teheran kündigt Vergeltung „Auge um Auge“ und eine Ölblockade an. Deutsche Redaktionen rücken dabei sehr Unterschiedliches in den Vordergrund: den innenpolitischen Druck in Washington, Trumps umstrittenen Opfervergleich auf Truth Social und Irans langfristige Milizenstrategie in der arabischen Nachbarschaft.