propstopWer berichtete was — wer ließ was aus.

Der Tag in 3 Geschichten

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD prüfen die Redaktionen den Forderungskatalog des Innenministers gegen die Rechtslage. In Washington empfängt Donald Trump an einem Nachmittag zwei Kriegsparteien. Und im Harz startet am Mittwochfrüh ein Löschflugzeug Richtung Bordeaux.

Was gegen Gefährder möglich ist — und woran es im Fall Abdul B. lag

Drei Tage nach dem Anschlag am Rande des Berliner CSD dreht sich die Debatte um die Frage, was der Staat gegen sogenannte Gefährder rechtlich überhaupt tun kann. Innenminister Alexander Dobrindt fordert Präventivhaft, Fußfessel und den Ausschluss des Jugendstrafrechts; Kriminologen und Polizeirechtler halten das vorhandene Instrumentarium für ausreichend und verweisen auf fehlendes Personal — das Berliner LKA hatte die engmaschige Überwachung des Täters nach wenigen Tagen gelockert. Parallel streiten Politik und Verbände darüber, wie offen die Queerfeindlichkeit des Täters benannt wird.

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Zwei Kriege an einem Nachmittag: Selenskyj und Netanjahu bei Trump

Am Rande der Trauerfeier für US-Senator Lindsey Graham hat Donald Trump am Dienstag nacheinander den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus empfangen. Beide Gespräche fanden hinter verschlossenen Türen statt; das Weiße Haus nannte sie „positiv und produktiv". Mit Selenskyj ging es um Lizenzen zur Produktion von Patriot-Abfangraketen, mit Netanjahu um den weiteren Kurs im Iran-Krieg — dort drängt Israel auf neue Schläge, während Trump eine Vereinbarung mit Teheran bevorzugt.

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„Hexe 1" fliegt nach Bordeaux: Wie ein deutsches Löschflugzeug zur EU-Reserve wird

Die Waldbrände um Bordeaux haben nach französischen Behördenangaben 42.000 Hektar zerstört, 220.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen; 2.750 Feuerwehrleute, 18 Flugzeuge und 1.500 Militärangehörige sind im Einsatz. Vom Bundeskanzleramt vermittelt, verlegt der Landkreis Harz sein Löschflugzeug „Hexe 1" in die Region — es startet am Mittwochmorgen gemeinsam mit einer polnischen Maschine. Die Flammen stehen rund 15 Kilometer vor der Stadt, der Rauch gilt als giftig, und die Brände erzeugen mit Pyrocumulonimbus-Wolken ihr eigenes Unwetter.

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