propstopWer berichtete was — wer ließ was aus.

Der Tag in 5 Geschichten

Eine Woche nach dem Anschlag am Berliner CSD ziehen Hunderttausende durch Hamburg, die EU streitet über Ceuta, und in Spanien brennt der größte Waldbrand der Landesgeschichte. Fünf Geschichten des 1. August — und wie die Zeitungen sie erzählen.

„Jetzt erst recht“: Die CSDs eine Woche nach dem Anschlag von Berlin

Eine Woche nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Day sind am Samstag in Hamburg, Naumburg und Moers Zehntausende zu CSD-Demonstrationen gekommen. Die Veranstalter in Hamburg meldeten mit 300.000 Teilnehmenden einen Rekord, die Sicherheitsvorkehrungen waren vielerorts verschärft. Alle drei Umzüge verliefen friedlich.

n-tvSüddeutsche ZeitungtazWDR

Ceuta: 22 EU-Staaten zwingen Madrid an den Tisch

Nach dem Ansturm von rund 50.000 Menschen auf die spanische Exklave Ceuta, bei dem 67 Menschen ums Leben kamen, haben 22 der 27 EU-Staaten eine Dringlichkeitssitzung der Innenminister verlangt; sie soll am Dienstag per Videoschalte stattfinden. Madrid weist die Kritik zurück, Italien setzte das Schengen-Abkommen mit Spanien aus. In Deutschland streiten Union und SPD über die Lehren.

Deutschlandfunkn-tv

80.000 Hektar: Spaniens größter Waldbrand — und der Streit über die Ursachen

In Spanien haben die zusammengewachsenen Brände in Ávila, Madrid und Toledo mehr als 80.000 Hektar zerstört — der größte Waldbrand der spanischen Geschichte; 90.000 Menschen wurden evakuiert, die Regierung rief den nationalen Notstand aus. Auch in Griechenland und Frankreich kämpfen Feuerwehren weiter gegen Flammen.

BildtazDer Spiegel

Schwerin: Der erste „Tag der Deutschen Jugend“ — 420 gegen 460

Die AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland hat in Schwerin ihren ersten „Tag der Deutschen Jugend“ veranstaltet; rund 420 Teilnehmern standen etwa 460 Gegendemonstranten gegenüber. Vor Beginn wurde der Hamburger Landesvorsitzende Michael Schumann bei einer Auseinandersetzung verletzt, die Polizei ermittelt gegen drei Tatverdächtige. Sitzblockaden erzwangen eine Änderung der Marschroute.

NDRDeutschlandfunk

Explosion in Moskau: drei Tote — und zwei Erzählweisen einer unklaren Lage

Bei einer Explosion nahe einem Café-Restaurant im Zentrum Moskaus sind am Samstagabend nach offiziellen russischen Angaben drei Menschen getötet und mindestens 15 verletzt worden. Als Ursache wird in unbestätigten Berichten ein Gasleck vermutet; die umliegenden Straßen wurden abgeriegelt, Ermittler haben ihre Arbeit aufgenommen.

n-tvBild